Impfung Hund und Katze – Wollen Tierärzte mit Impfungen nur Geld verdienen?!

Impfungen - ein Überblick

Impfungen enthalten abgeschwächte Erreger oder Bestandteile von Viren, Bakterien oder Pilzen (sogenannte Antigene), welche das Immunsystem sozusagen trainieren sollen. Wir verabreichen diese Antigene oder die abgeschwächten, lebenden Erreger in einer sehr geringen Konzentration oder stellen sicher, dass die Erreger tot und unschädlich sind, bevor wir sie verabreichen. Aufgrund dieses Trainings durch eine Primärreaktion vom Immunsystem kann es dann bei einer echten Infektion mit der Sekundärreaktion schneller und effektiver reagieren so dass eine Infektion abgeschwächt wird, der Erreger nicht weiter vermehrt oder ausgeschieden wird.

Um diesen Prozess zu garantieren ist es nötig, dem Körper an einer Stelle (meistens ist es das Unterhautgewebe an das wir mit einer Injektion unter die Haut herankommen) das besagte Antigen zu präsentieren. An dieser Stelle reagiert das unspezifische Immunsystem bereits mit einer Entzündungsreaktion. Von dort aus wird das Antigen in die Speziellen Immunorgane (Milz, Lymphknoten, Darm) transportiert, wo es verarbeitet und den Immunzellen (B- und T-Lymphozyten) präsentiert wird. Diese Immunzellen führen dann zur Ausreifung von Gedächtniszellen, was die spezifische Immunreaktion darstellt.

Generell gibt es bei den Erkrankungen, gegen die wir impfen Core Komponenten (also Krankheiten, gegen die auf jeden Fall geimpft werden sollte) und non-core Komponenten (das sind optionale Impfungen, die je nach Risiko des einzelnen Tieres überlegt werden sollten zu impfen). Generell kann man sagen, dass immer dann geimpft wird, wenn die Krankheiten gegen die wir impfen entweder schlecht oder gar nicht heilbar sind, oder sie sich seuchenhaft verbreiten können und damit einfach nicht schnell genug eingedämmt werden können, weil wir keine Heilmittel gegen sie haben. 

Hunde richtig impfen - Was ist möglich?​

Das Tollwutvirus kann alle warmblütigen Lebewesen (also auch den Mensch) befallen und wird meist durch Biss übertragen. Es bleibt erst dort in an der Stelle des Bisses und vermehrt sich, bis es nach 2-24 Wochen über die Nerven bis ins Gehirn wandert. Dort greift es u.a. die Speicheldrüsen an, weshalb die Tiere immer starken Speichelfluss zeigen, aber es führt auch zu Raserei mit wildem um sich zu Beißen oder aber zu der ‚stillen Wut’, die sich eher durch Trägheit und Lähmungen ausdrückt. Eine Behandlung und eine Impfung nach einem Biss ist in Deutschland verboten und jedes Tier, welches Kontakt hatte mit einem tollwütigen Tier wird ausnahmslos eingeschläfert, wenn keine gültige Tollwutimpfung vorgewiesen wird. Und hierbei kann auch schon der tollwutverdacht! Ausreichen, um diese extrem Maßnahme zu beschließen. Da die Tollwut immer tödlich endet und sie auch auf den Menschen übertragbar ist, ist dieses drastische Vorgehen aber absolut nachvollziehbar.

Das Staupevirus führt zur Stuttgarter Hundeseuche genannten Krankheit. Gefährlich ist das Virus für Hunde, Frettchen, Waschbären, Nerze und Füchse, aber nicht für Hauskatzen. Es wird durch Sekrete wie Nasenausfluss oder Speichel aber auch durch Kot und Urin oder im Mutterleib an die Welpen übertragen und befällt vor allem Junghunde zwischen 3 und 6 Monaten und immunschwache Tiere.

Das Virus kann sowohl den Magen-Darm-Trakt, als auch das Nervensystem und die Haut befallen und macht dadurch ganz unterschiedliche Symptome, wie starke Verhornungen an den Pfoten und am Nasenspiegel, epileptische Anfälle, Lähmungen, Durchfall, Erbrechen, starker Augen- und Nasenausfluss, Husten und Niesen u.v.m.

Das Staupevirus kann auch durch ein gutes Immunsystem bekämpft und überstanden werden. Spätfolgen davon können ein sogenanntes Staupegebiss sein – hierbei verformen sich die Zähne stark, da der Zahnschmelz gelblich und ungleichmäßig über dem Zahn liegt. Dies geschieht, wenn die Infektion während der Zahnbildung auftritt. Auch kann es zur ‚hard pad desease’ kommen, wobei starke Krusten die Pfotenballen und Nasenspiegel bedecken.

 

Die Hepatitis ist tatsächlich nur noch sehr selten gesehen. Es wird zwar vermutet, dass die Viren, welche die Hepatitis auslösen auch für chronische Leberprobleme älterer Hunde verantwortlich sind, das ist aber nicht bewiesen. Das Adenovirus, welches die Hepatitis contagiosa canis auslöst, wird vor allem über Urin und Trinkwasser, in dem Urin drin ist übertragen. Wieder sind Junghunde am ehesten betroffen. Es besiedelt vom Darm aus vor allem Leber, Auge und Nieren und führt zu Leberinsuffizienzen mit Erbrechen, Durchfall und Gelbsucht, sowie Augeninfektionen mit dem typischen hepatitis blue eye, wobei das Auge wie schon zu vermuten, blau wird.

Das canine Parvovirus wird durch Kontakt zu infektösem Kot übertragen, wobei das Virus teilweise einige Monaten in der Umwelt überleben kann! Die Übertragung kann auch indirekt über Klamotten, Hände und kontaminiertes Futter erfolgen. Das Virus ist sehr mutationsfreudig, weshalb es bereits 3 verschiedene Stämme gibt, die alle in einer Impfung enthalten sein sollten.

Nach Infektion vermehrt sich das Virus im Darm vor allem junger Hund und führt erst zu starkem Erbrechen, worauf dann unstillbarer, blutiger Durchfall folgt! Oft verenden die Kleinen einfach an Flüssigkeitsmangel, weil ihr kleiner Körper diesem Wasserentzug nichts entgegen zu setzen hat. Zusätzlich verursacht das Virus oft eine schlimme Herzmuskelentzündung und Toxine gelangen in die Blutbahn, was den Körper noch weiter schwächt.

Die Prognose bei einer Parvovirose ist mäßig bis schlecht wenn der Durchfall einmal angefangen hat. Leben die Tiere am 5. Tag ihrer Infektion noch, verbessert sich die Aussicht auf Überleben, es können aber Folgeschäden entstehen wie eine Herzmuskelentzündung.

Die Leptospirose wird auch als Stuttgarter Hundeseuche bezeichnet. Leptospiren sind Bakterien, die in großen Gewässern wie Seen und Teiche, aber auch in kleineren Pfützen oder Urinausscheidungen von infizierten Tieren vorkommen und sich dort teilweise explosionsartig vermehren. Reservoir für die Bakterien sind oft Ratten oder andere Wildtiere, die die Bakterien dann über ihren Urin weiter verbreiten. Auch durch Bissverletzungen oder Paarungen kann das Bakterium in den Körper gelangen.

Das tückische ist, dass nicht jeder Hund schwere Symptome bekommt. Allerdings können diese Hund über eine lange Zeit die Bakterien ausscheiden und damit weiter verbreiten und andere Hunde und auch Menschen!!! damit gefährden, denn die Leptospirose ist eine Zoonose und Menschen können auch angesteckt werden. Wenn es zu einer schlimmen Infektion kommt führen die Bakterien meistens zu einer Schädigung von Leber und Nieren, was zu einer Gelbverfärbung der Schleimhäute (sog. Ikterus), Appetitlosigkeit und Nierenversagen führt.

Da es verschiedene Arten (sog. Serovare) der Leptospiren gibt, ist es wichtig darauf zu achten, dass die durchgeführte Impfung mind. 4 dieser Serovare enthält.

Das canine Parainfluenzavirus ist eines der Haupterreger des Zwingerhustenkomplexes. Wie die Grippe beim Menschen gibt es viele viele Erreger, die zu dem sogenannten Zwingerhusten führen können. Die meisten sind Viren greifen die Abwehrmechanismen der Atemwege an und bereiten dann den Weg für Bakterien, die sich an die geschädigte Schleimhaut setzen können.

Vor allem Hunde, die viel Kontakt zu anderen Hunden haben (in Pensionen, Ausstellungen, Hundesport, Hundeschule) sind gefährdet.

Meistens fällt ein heftiger, trockener Husten auf und meistens geht es den Hunden noch so lange gut, bis eine bakterielle Sekundärinfektion stattfindet. Klassischerweise kommt nach dem Husten weißer Schleim aus dem Rachen.

Diese bakterielle Sekundärinfektion geschieht oft mit dem Bakterium Bordetella bronchiseptikum. Diese Bakterie heften sich besonders gerne an die Schleimhaut der Atemwege und können dort fiese eitrige Entzündungen hervorrufen.

Bei Hunden die besonders gefährdet sind, gibt es einen Impfstoff der besonders schnell wirkt und der in die Nase oder ins Maul gegeben wird. Dadurch wird die Immunantwort genau dort angeregt, wo die Infektion durch Tröpfcheninfektion beginnt.

Borrelien sind Bakterien, die durch den Speichel der Zecke in die Blutbahn von Hunden gelangen und sich von dort aus hauptsächlich in den Gelenken, aber auch im Nervensystem und den Organen verbreiten können. Das Fiese an der Borreliose ist, dass die ersten Symptome oft erst 4-6 Wochen nach dem Zeckenstich auftreten. Die hauptsächlichen Symptome sind Mattigkeit, Lahmheiten, Fieber und Inappetenz. Generell können alle Rassen an Borreliose erkranken, es sind aber vor allem Berner Sennenhunde und Golden Retriever betroffen! Eine Bekämpfung der Bakterien ist durch das geeignete Antibiotikum möglich aber leider können sich Borrelien oft im Körper verstecken und lösen dann schubweise immer wieder Krankheitsphasen aus!

Die Borrelioseimpfung ist sehr umstritten, da sie anders wirkt als andere Impfungen und da es bei dieser Impfung tatsächlich öfter zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann. Diese Impfung funktioniert anders, da sie nicht im Hund wirkt, sondern in! Der Zecke!! Die Impfung verursacht eine Bildung von Antikörpern im Blut des Hundes. Trinkt eine Zecke von ebendiesem Blut, so binden sich die Antikörper im Darm der Zecke an Eiweiße, welche dann verhindern, dass die Borrelien aus dem Zeckendarm in das Blut der Hunde übertragen werden können.

Für mich gilt: guter Zeckenschutz (und das bedeutet keine lebende, vollgesogene Zecke am Hund!) ist wesentlich wichtiger als die Impfung. Doch wer auf Nummer sicher gehen möchte und vielleicht auch nicht verhindern kann, dass Zecken mal sitzen bleiben (bsw. Bei sehr hartnäckigen Zeckengebieten – aber auch hier sollte der Zeckenschutz vom Tierarzt überprüft werden), sollte über eine Impfung nachdenken.

Die Erkrankung ‚Tetanus’ wird durch Toxine verursacht, die durch das Bakterium Clostridium tetani in Wunden von Tieren produziert werden. Die Toxine (Tetanospasmin) gelangen über die Nerven zum Gehirn, wo es die Nervenzellen daran hindert ihre Informationen weiter zu leiten. Dadurch entstehen tonische Spasmen und Lähmungen der Muskulatur, typischerweise mit ‚Sägebockstellung’ der Gliedmaßen und einer Steifheit der Hintergliedmaße beim Bewegen. Diese Lähmung kann sich bis zur Atemmuskulatur fortsetzen, was eine lebensbedrohliche Situation bedeutet. Viele Tiere können nicht richtig schlucken und würgen ihr Futter wieder hervor, da die Muskulatur im Hals nicht mehr richtig funktioniert. Oft haben die Hunde auch nur einen Spasmus in der Gesichtsmuskulatur der Stirn, was ihnen einen verschlagenen Ausdruck verleiht wie nach einer Botox Spritze.

Die Bakterien, die diese Toxine produzieren kommen vor allem im Erdreich, aber auch in Kot und Stallmist vor. Wenn Hunde dann eine kleine Verletzung bspw. An den Pfoten haben, können die Bakterien eindringen, sich dort vermehren und ihre Toxine produzieren. Beim Feststellen der Erkrankung ist diese Wunde dann schon oft abgeheilt.

Tetanus beim Hund ist sehr selten in einer sehr schlimmen Form mit Atemnot. Die Spamen der Gesichtsmuskulatur sieht man allerdings häufiger, wenn man mal drauf achtet.

Babesien sind Einzeller und werden durch Zecken übertragen. Sie zerstören rote Blutkörperchen und führen zu hohem Fieber. Oft verfärbt sich der Urin bräunlich und die Hunde sind schlapp und matt. Auch die Schleimhäute sehen oft blass aus und es geht den Hunden oft akut sehr sehr schlecht. Auch hier treten die ersten Symptome oft erst Wochen nach dem infektiösen Zeckenstich auf. Die Impfung schützt leider nicht komplett vor eienr Infektion, hilft aber die Schwere der Erkrankung um ein Vielfaches zu senken. Trotzdem sollte in Gebieten, wo Babesien vorkommen immer ein wirksamer Zeckenschutz aufgetragen werden.

Herpesviren kommen vor allem in Hundezuchten vor und können dort zum infektiösen Welpensterben oder Unfruchbarkeit führen. Das Herpesvirus führt bei Hündinnen kaum zu Symptomen, kann aber bei den Welpen zu schweren Schädigungen führen. Herpesviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen und sind daher vor allem ein Risiko für Hündinnen, die oft Kontakt zu anderen Hündinnen haben. Nach der Infektion versteckt sich das Virus sehr lange in den Nervenzellen und kann durch das Immunsystem nicht ausgerottet werden.

Die Impfung wird kurz nach dem Deckakt (10 – 14 Tage) und kurz vor der Geburt noch einmal durchgeführt, um die Welpen mit Antikörpern zu versorgen und sie damit zu schützen. Empfohlen werden kann die Impfung bei tragenden Hündinnen, die viel Kontakt zu fremden Hunden haben und wenn Probleme mit Herpes bereits früher aufgetreten sind.

Hunde impfen - Wann und wie oft?​

Es beginnt alles mit der Grundimmunisierung:

Hunde werden im Welpenalter mit 8, 12 und 16 Wochen geimpft. Danach noch einmal mit 15 Monaten, also ein Jahr später – dann ist die Grundimmunisierung  abgeschlossen. Es ist auch wirklich wichtig, dass alle diese Impfungen erfolgen, denn sonst kann man keinen ausreichenden Schutz garantieren.

Eigentlich sind für eine erfolgreiche Grundimmunisierung nur 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen nötig.

Das Problem: im Alter von 8 Wochen haben die Hundewelpen noch schützende Antikörper von ihrer Mutter im Blut. Leider variiert die Anzahl und die Qualität des Schutzes sehr stark von Welpe zu Welpe, sodass man nicht sagen kann, ob ein ausreichender Schutz noch vorhanden ist, oder aber nicht. Sind viele Antikörper vorhanden, ist der Welpe geschützt und unsere Impfung wirkt nicht, denn die Antikörper der Mutter neutralisieren unsere ‚Impfinfektion’. Das ist super und so sollte es auch sein.

Doch man weiß halt nicht welcher Welpe genug Schutz mitbekommen hat und welcher nicht. Die Welpen, die nicht geschützt sind, sollte auf jeden Fall geimpft werden, denn wir haben ja weiter oben gelesen, dass vor allem junge Hunde anfällig sind für Impfkrankheiten.

Jetzt wäre es natürlich perfekt, wenn wir einfach vorher testen, ob genügend Antikörper vorhanden sind, um uns evtl. eine Impfung sparen zu können. Jedoch muss ehrlich gesagt werden, dass die Tests zur Antikörperbestimmung entweder noch nicht zuverlässig genug sind, oder aber sehr teuer. Und selbst wenn ich ein zuverlässiges Ergebnis habe, weiß ich anhand dessen immer noch nicht, wie lange dieser Schutz dann anhält. Es könnte ja sein, dass der Schutz der Antikörper von der Mutter zum Zeitpunkt der Blutabnahme ausreichend war, zwei Wochen später aber nicht mehr.

Mir persönlich ist das zu riskant, weshalb ich da lieber auf Nummer Sicher gehe. Ausserdem ist das auch die Empfehlung der StiKoVet (Ständige Impfkommission Veterinär). Diese Kommission bringt immer wieder die aktuellen Impfempfehlungen für Haustiere raus, sodass Tierärzte sich immer daran halten können und auch sollten, was dort empfohlen wird.

Es kommt dabei natürlich auf den Hund und sein individuelles Risiko an (geht er oft zum Hundeplatz?, geht er ins Ausland?, ist er anfällig für irgendetwas?). Die ganz ‚normalen’ Impfungen, die wir unseren Patienten empfehlen, beinhalten immer Staupe (S), Hepatitis (H), Parvovirus (P), Parainfluenza (Pi) und Leptospirose (L4), sowie Tollwut.

Diese Erreger kann man auch auf den Impfaufklebern nachlesen. Da steht dann in dem oben genannten Fall: SHPPiL4 + T, wobei jeder Großbuchstabe für einen Erreger steht.

Achten sollte man darauf, dass die Leptospiroseimpfung wirklich 4 fach ist (zu erkennen an der kleinen 4 unten am L auf dem Aufkleber der Impfungen).

Katzen richtig impfen - Was ist möglich?​

Calicivirus (C) + Rhinotracheitis – Herpesviren (R) + Chlamydien (Ch) + Bordetella bronchiseptica (Bb):

Der Katzenschnupfenkomplex besteht aus vielen verschiedenen Erregern, die allesamt zu schwerwiegenden Erkrankungen führen können und sich gegenseitig begünstigen. In > 80% der Fälle sind Caliciviren und Herpesviren beteiligt.

Caliciviren (C):

Caliciviren können 14 Tage ausserhalb der Katzen überleben und dann noch andere Katzen anstecken. Aufgenommen werden die Viren über eine Tröpfcheninfektion. Das bedeutet, dass die Viren direkt oder über kontaminierte Gegenstände in den Nasen- Rachenraum aufgenommen werden, sich dort vermehren und auch sehr lange Zeit so weiter verbreitet werden können.

Caliciviren können schwere Allgemeinerkrankungen verursachen mit hohem Fieber, Entzündungen der Atemwege, Gelenkentzündungen (limping kitten Syndrom) und typischen Bläschenbildungen im Rachen und auf der Zunge, die sehr schmerzhaft werden können, weil sich die Schleimhaut an den Rändern von Zunge und dem Gaumen abschält. Schlimme Verläufe können zum Tod führen, aber auch chronische Rachenentzündungen und Schnupfen sind möglich.

Herpesviren (R):

Herpesviren verursachen meistens keine lebensbedrohlichen Zustände, bleiben dafür aber lebenslang in dem Organismus der Katzen und werden dann immer mal wieder ausgeschieden, wodurch sich andere Katzen anstecken können. Herpesviren vermehren sich hauptsächlich in der Bindehaut und Hornhaut des Auges, aber auch in der Nasen- und Maulschleimhaut. Dadurch erklärt sich auch, dass sich hauptsächlich die Augen durch Herpesviren entzünden und zu schweren Infektionen des gesamten Auges führen können.

Das Schlimmste an den Viren ist eigentlich, dass sie den Weg für bakterielle Sekundärinfektionen ebnen, die dann heftige Lungen-, Augen-, und Rachenentzündungen zur Folge haben. Diese führen dann nicht selten zu schweren Allgemeininfektionen und auch Todesfälle sind möglich.

Zu diesen bakteriellen Erregern gehören oft Chlamydien und Bordetella bronchiseptica.

Chlamydophila felis (Chl):

Chlamydien sind Bakterien, die sich in den Zellen der Bindehäute und der Nasen- und Rachenschleimhaut vermehren und dort zu Bindehautentzündungen und grippeähnlichen Symptomen mit Niesen, Fieber und Augenausfluss führen. Oft sind ganz junge Katzenwelpen betroffen im Alter von 5 – 16 Wochen. Das Schlimme ist, dass diese Entzündungen so schlimm werden können, dass das Auge schlimme Schäden davontragen kann. Zudem sind die Chlamydien auch auf den Menschen übertragbar, sodass vorsichtig mit solchen Tieren umgegangen werden muss.

Das feline Panleukopenievirus wird auch als Katzenseuche bezeichnet. Am meisten infizieren sich junge Katzen im Alter von 6 – 16 Wochen. Ältere Katzen infizieren sich zwar mit dem Virus, es kommt aber meistens nicht zum Ausbruch der Erkrankung. Allerdings schwächt das Virus oft das Immunsystem und ist damit Wegbereiter für andere Erkrankungen.

Katzen bekommen das Virus durch die Umwelt oder den Kontakt mit anderen Katzen. Das Virus gelangt über de Atemwege in den Körper und verbreitet sich von da im ganzen Organismus. Erste Symptome sind meist Bauchschmerzen, Erbrechen, teilweise blutiger Durchfall und Schlappheit.

Viele Katzen sterben im Verlauf der Erkrankung, andere bekommen chronischen Durchfall oder bekommen Bewegungsstörungen durch eine Infektion des Kleinhirns. Aufgrund der vielen Impfungen, ist diese Erkrankung selten geworden, jedoch existiert das Virus noch in der Umwelt, was eine Impfung weiterhin nötig macht.

Die Katzenleukose wird durch das feline Leukosevirus ausgelöst. Die Katzenleukose ist eine der gefährlichsten Katzenkrankheiten, weil sie unheilbar ist, wenn sie erstmal ausgebrochen ist. Katzen bekommen die Leukose durch den Kontakt mit dem Speichel, Urin oder Kot einer anderen Katze, sodass nur Freigängerkatzen oder Katzen, die Kontakt mit anderen Katzen haben betroffen sind. Das Virus wird jedoch auch im Mutterleib übertragen sodass auch ganz junge Welpen, die nur Kontakt mit der Mutter hatten, getestet werden sollten. Auch über gemeinsame Futter- und Trinknäpfe ist eine Übertragung möglich. In unserem Landkreis Cloppenburg ist die Katzenleukose durch die vielen unkastrierten und herrenlosen Katzen leider sehr verbreitet und eine Impfung ist unbedingt zu empfehlen! 

Der Krankheitsverlauf ähnelt sehr dem humanen Immundefizienzvirus (AIDS) des Menschen. Infizierte Katzen haben ein geschwächtes Immunsystem und werden eher krank. Das Virus dringt über den Nasen-Rachenraum der katzen ein und gelangt dann in Blutgefäßsystem. Von hier aus verteilt es sich im ganzen Körper und im Knochenmark. Die Dauer von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung kann Monate bis Jahre dauern und nur sehr selten kann das Immunsystem den Erreger erfolgreich bekämpfen. Erkrankte Katzen sind sehr anfällig dafür Leukämie (Blutkrebs) zu bekommen, aber auch andere Tumoren treten bei diesen Katzen oft auf.  Die Tiere haben oft Fieberschübe, schlecht heilende Wunden, Zahnfleischentzündungen und Ohrenentzündungen und haben ein struppeliges Fell.

Bevor eine Katze geimpft werden kann, sollte ein Schnelltest durchgeführt werden, ob die Katze bereits Kontakt hatte mit dem Leukosevirus. Für diesen Test brauchen wir nur zwei Tropfen Blut und dann ist das Testergebnis nach 10 Minuten da.

Wie oft muss meine Katze geimpft werden? ​

Es beginnt alles mit der Grundimmunisierung.

Katzen werden im Welpenalter mit 8, 12 und 16 Wochen geimpft. Danach noch einmal mit 15 Monaten, also ein Jahr später – dann ist die Grundimmunisierung  abgeschlossen. Es ist auch wirklich wichtig, dass alle diese Impfungen erfolgen, denn sonst kann man keinen ausreichenden Schutz garantieren.

Wir impfen standardmäßig gegen Herpesviren (R), Caliciviren (C), Katzenseuche (P) und Chlamydien (Chl). Bei Freigängern auch zusätzlich noch gegen die Leukose und Tollwut.

Theoretisch gesehen könnte man Hauskatzen nach abgeschlossener Grundimmunisierung! auch nur alle 3 Jahre impfen, wenn man auf den Schutz gegen Chlamydien verzichtet, denn die Komponente muss jährlich nachgeimpft werden.

Freigänger sollten jährlich gegen die Leukose geimpft werden, denn sonst verfällt der Schutz.

Was ist die Kehrseite von Impfungen? Und gibt es Nebenwirkungen?​

Natürlich gibt es wie bei jedem! Medikament was wir nehmen auch Nebenwirkungen. Die bekannteste Nebenwirkung bei der Impfung ist wohl, dass nach der Impfung an der Stelle der Injektion eine Beule entstehen kann, die auch schmerzhaft sein kann. Zu 99% verschwinden diese Beulen, ohne, dass etwas getan werde muss. Selten kommt es dazu, dass sich diese Stelle ernsthaft entzündet. Geschieht dies, so muss die Stelle versorgt werden, evtl. müssen Entzündungshemmer und Antibiotika gegeben werden.

Sehr selten sind auch allergische Reaktionen. Diese Reaktionen können sehr mild aber auch sehr schwerwiegend sein und die Tierärzteschaft ist dazu verpflichtet jede dieser Nebenwirkungen zu melden! Aufgrund dieser Daten können wir sagen, dass diese Nebenwirkungen bei <1 Tier von 10.000 liegt. Diese Reaktionen hören sich im ersten Moment sehr schlimm an, ich möchte diese Zahlen aber kurz in Relation setzen. Es ist nämlich so, dass jedes Medikament (egal ob pflanzlich oder chemisch) diese Reaktionen auslösen können.

Beispiele:

Nebenwirkungen:

 Acetylsalicylsäure (Aspirin®) in 1-10 von 10.000 Fällen: Hirnblutungen, mentale Verwirrung, Überempfindlichkeitsreaktionen, Tinnitus, Blutungen, Anämie u.v.m.

Klosterfrau Melissengeist ®: 1-10 von 10.000 Fällen: Hautrötungen, Überempfindlichkeitsreaktionen und Taubheitsgefühl der Beine

Mit diesen Beispielen möchte ich nur verdeutlichen, dass alles, was eine echte Wirkung hat, auch Nebenwirkungen im Körper erzeugen kann, denn es verändert sich etwas im Körper und darauf wird reagiert. Ich möchte damit auf keinen Fall Einzelfälle banalisieren. Wir sollten uns stets verbessern und die Nebenwirkungen so gering wie möglich halten. Doch ich habe schon viel mehr! Tiere an Impfkrankheiten sterben sehen, als an meiner Impfung.

Wichtig ist natürlich sein Tier nach den Impfungen nicht unbeobachtet zu lassen. Denn falls eine Nebenwirkung auftritt können wir auch hier in 99% der Fälle helfen, sodass es eben nicht zum Schlimmsten kommen muss!

Wie viel kostet eine Impfung? Welche Leistungen sind darin enthalten? Warum kosten Impfungen unterschiedlich viel bei verschiedenen Tierärzten? ​

Es ist wahr, dass Impfpreise zwischen den verschiedenen Tierärzten variieren können. Nur woran liegt das?

Die Basiskosten einer Impfung setzen sich immer aus folgenden Punkten zusammen:

  1. eine allgemeine Untersuchung (um überhaupt feststellen zu können, ob das Tier impffähig und damit auch gesund ist) – diese Untersuchung sollte folgendes beinhalten: -eine Befragung der Besitzer ob alles in Ordnung ist, ob Kot und Urin regelmäßig und unauffällig abgesetzt werden; was gefüttert wird; wie viel getrunken wird – ein Blick in die Augen und das Maul – eine Untersuchung des Fells – ein Abtasten der Bauchorgane – Abhören der Herztöne – Untersuchung des äußeren Gehörgangs mit einem Otoskop
  1. Eine oder sogar zwei Injektionen unter die Haut, je nachdem wie viele Spritzen verabreicht werden
  2. Der Preis des Impfstoffs selber
  3. Eine Impfbescheinigung, die in den Impfpass eingetragen wird

Diese Posten können einfach, aber auch bis zum 3- fachen Satz abgerechnet werden. Der jeweilige Satz wird von Praxis zu Praxis unterschiedlich festgesetzt. Das kommt natürlich auf die Kosten an, die eine Praxis zu tragen hat. Hohe Kosten entstehen beispielsweise bei einer zentralen Lage der Praxisräume, bei Einstellung von hochqualifiziertem Personal (ein Azubi ist günstiger, als eine ausgelernte Fachkraft), bei Kauf von teurem Equippement wie Ultraschall und Zahnröntgen oder fahrbaren Tischen, sodass unsere Patienten bequem auf den Tisch steigen können, aber auch bei Weiterbildung des Personals, damit sie die Besitzer besser und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft informieren können.

Bei uns kostet eine Hundeimpfung zwischen 40 und 80 Euro (je nachdem was geimpft wird) und eine Katzenimpfung zwischen 35 und 50 Euro.

Warum gibt es so viele Impfgegner?​

Leute, die sich gegen das Impfen oder das unnötige Impfen äußern, haben meistens Angst, dass ihr Tier zu viel oder falsch geimpft wird oder sie empfinden das Impfen an sich als schädlich für das Immunsystem und ihren Geldbeutel. Da kommen oft mal Sprüche wie:

Fakt ist:

Ich kann bei einer Krankheit wie Tollwut, Staupe, Katzenleukose und Parvovirose nichts bis fast nichts! machen als Tierarzt! Und die Diagnose zu stellen ist schon eine Herausforderung, denn die Symptome sind vielfältig wie ihr oben nachlesen könnt. Und dann kämpft und kämpft man und verliert die Tiere dann vielleicht doch! Oder man muss sie gleich einschläfern! Wenn man einmal so etwas durchgemacht hat und ein Mensch ist, der Tieren helfen möchte, dann rät man halt zur Impfung! Das hat nichts mit Geld verdienen zu tun, sondern einfach nur damit, was wir uns nicht mehr mit ansehen mögen! Dafür bin ich nun mal keine Tierärztin geworden.

Aber da ich hier ehrlich sein möchte und nichts verschweigen möchte….ja, auch ich möchte Geld verdienen. Und dabei meine ich auch verdienen im Sinne, dass ich es mir verdient habe, durch meine Leistung ein Entgeld zu erhalten, von dem ich und meine Angestellten gut leben können. Mit dem wir uns fortbilden können, sodass wir auch mal unsere Impfkonzepte überdenken und optimieren können. Geld, was für neue Geräte ausgegeben werden kann, sodass ich nicht hinterherhinke, sondern nach dem neusten Stand der Wissenschaft behandeln kann. Und zu diesem ‚Verdienen’ gehört auch, dass ich den Hund oder die Katze oder das Kaninchen gründlich untersuche, bevor ich meine ‚Spritze setze’. Diese Untersuchung, die jährlich stattfinden sollte ist so wichtig für das Wohl des Tieres! Das Gespräch mit uns und die Untersuchung offenbart oft so viele Krankheiten, sodass wir präventiv viele viele Leben verlängern und retten können!

Fakt ist:

Bei Katzen kann es tatsächlich zum sogenannten Injectionsite-sarcoma kommen. Das ist ein Tumor, der vor allem an Stellen auftritt, wohin Katzen gerne gespritzt werden und es tritt hauptsächlich nach Impfungen auf. Sollte Ihnen also ein Knubbel an der Injektionsstelle Ihrer Katze >6 Wochen nach der Injektion auffallen, sollte dieser untersucht werden (generell sollte natürlich jeder Knubbel der auffällt untersucht wreden).

Übrigens sollte man deswegen Katzen auch nie in die Nackenhaut spritzen, da Tumoren in dieser Region schwieriger zu entfernen sind, als an den Gliedmaßen.

Fakt ist:  Ja, viele Impfungen schützen oft länger, als es auf der Packungsanleitung vorgegeben ist. Und ich würde gerne die Impfintervalle etwas hinauszögern. Es handelt sich dabei vor allem um den Schutz gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis beim Hund. Und das auch nur! Nach efolgter, vollständiger! Grundimmunisierung!

Allerdings kann mir keiner sagen, wie lange es denn jetzt genau hält. Die Impfstoffhersteller müssen ganz genaue, langwierige Studien durchführen, um uns eine bestimmte Gültigkeit des Impfschutzes zu garantieren. Und wir Tierärzte müssen und sollten uns an diese wissenschaftlich belegten Fakten halten. Alles andere sind Vermutungen! Natürlich hält der Schutz bei dem ein oder anderen Hund länger. Keine Frage. Aber wer soll denn nun beurteilen, wie lange genau der Schutz anhält? Ich kann das definitiv nicht. Und auch wenn man eine Antikörperbestimmung machen lässt (super Idee übrigens) – kann ich trotzdem dann nicht abschätzen wie lange der dort nachgewiesene Schutz denn dann anhält. Rechtlich bewege ich mich als Tierarzt dann auf ganz dünnem Eis, besonders wenn es dann doch zu einer Infektion kommt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn zu dem Thema mehr geforscht werden würde, aber so lange wie die Wissenschaft mir vorgibt wie lange eine Impfung garantiert schützt, werde ich mich immer daran halten.

Fakt ist:

Das Wichtigste für einen erfolgreichen Impfschutz ist die korrekte Grundimmunisierung und regelmäßige Auffrischung. Gerne wird ein Teil der Grundimmunisierung vergessen und das führt unweigerlich zu einem unzureichenden Schutz.

Auch bei Impfungen gibt es niemals einen 100%igen Schutz. Wir arbeiten mit Lebewesen und das bedeutet, dass sehr viele Faktoren den Impferfolg beeinträchtigen können. Dazu gehören unter anderem der Immunstatus des Tieres, bestehende Krankheiten, individueller Stress oder Medikamente. Das ist kein Geheimnis und sollte jedem bewusst sein, der mit Tieren zusammenarbeitet.

Impft man beispielsweise eine Gruppe von Hunden, die noch nie mit einer bestimmten Krankheit in Kontakt gekommen ist, so liegt die Erfolgsquote bei 70-80%. Aber auch das hängt wieder von der Aggressivität des Erregers ab, sodass auch diese Werte niedriger sein können im schlimmsten Fall. Daher ist es ja so unendlich wichtig, dass viele Leute sich und ihre Tiere impfen lassen. Das bewirkt, dass die Erreger gar nicht mehr die Chance haben sich stark in einer Population zu vermehren und die Impfdecke so dicht ist, dass ein einzelnes Tier auch gar nicht geimpft werden muss, da es von all den anderen geimpften Tieren beschützt wird. Das ist leider heutzutage nicht mehr der Fall, sodass wir jetzt auch wieder unsere alten Patienten impfen.

Fakt ist:

Man meint es gibt diese Krankheiten nicht, weil unsere Impfungen sie in Schach halten. Erst 1995 starben hunderte von Hunden in Finnland an einer Staupeepidemie. Erst als 70% aller Welpen geimpft waren, konnte das weitere Sterben gestoppt werden.

Persönlich habe ich in den letzten 2 Jahren wieder mehr Leptospirose und Parvovirosefälle selber in der Praxis gehabt, als davor die Jahre, was mich eher beunruhigt.

Und wie sieht es in den Ländern aus, aus denen immer mehr Tiere durch Tierschutzorganisationen nach Deutschland gebracht werden?

Immer mehr Tiere kommen aus Bulgarien, Ungarn, Spanien oder Tschechien. Diese Tiere haben oft keinen ausreichenden Impfschutz und es ist wenig bis gar nichts über die Haltungsbedingungen der Eltern bekannt! Dieser Trend wird in Zukunft zu einer steten Rückkehr aller Impfkrankheiten und noch mehr führen.

Entscheidung

Letzten Endes muss jeder selber entscheiden was für sein Tier das Richtige ist. Ich kann nur unterstützend nach bestem Wissen und Gewissen beraten und mich an die aktuelle Studienlage und die Gesetzeslage halten. Ob jemand das Impfen für Geldverschwendung oder lebensrettend ansieht, ist letzten Endes nicht in meiner Hand.

Ich persönlich bin der Überzeugung, dass wir durch die Impfmüdigkeit viel mehr Tiere verlieren, als durch das Impfen jemals möglich wäre! Prophylaxe ist immer undankbarer, als im Notfall den sterbenden Hund noch mal zu retten, denn bei der Prophylaxe wissen ja viele gar nicht, wie es hätte ausgehen können.

 Und unter Prophylaxe verstehe ich nicht nur die Vorsorge vor seuchenhaft über das Land ziehende Erkrankungen wie Tollwut oder Hepatitis. Ich denke da auch an die Untersuchung, die im Rahmen jeder Impfung stattfindet! Denn die ganzen Krankheiten, die Tierärzte schon bei der Impfung erkennen, weil sie fühlen, abhören und nachfragen wie das Verhalten ist, müssen bei dieser Rechnung auch berücksichtigt werden.

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