Tierarztbesuch mit Katze

Ein Tierarztbesuch mit einer Katze ist immer etwas aufregendes. Katzen sind ganz anders als Hunde und brauchen dementsprechend auch eine andere Vorbereitung wenn es zu Tierarzt geht. Viele Katzenbesitzer haben Angst davor Ihre Katze mit zum Tierarzt zu nehmen, weil die Katze dann schnell gestresst ist und sich unwohl fühlt. Das muss aber nicht ein!! Denn mit unseren hilfreichen Tipps können wir den Besuch bei uns nicht nur erträglich, sondern sogar angenehm für die Katzen machen. 

  • Tipp 1: Die richtige Transportbox ist das A und O: sie sollte von oben zu öffnen sein und der Katze genügend Platz bieten um sich hinzulegen und aufrecht zu stehen
  • Tipp 2: die Katze sollte an die Transportbox schon vor dem Tierarztbesuch gewöhnt werden, indem sie schon vorher zu Hause hingestellt wird. Eigentlich lieben Katzen nämlich Kisten jeder Art und erkunden diese gerne. Wenn dies nicht der Fall ist, gerne mit Leckerlis und Spielzeug in die Kiste locken – die Kiste sollte IMMER etwas positives darstellen! 
  • Tipp 3: die Transportbox sollte mit einer weichen Unterlage ausgestattet sein, die am besten den vertrauten Geruch der Katze trägt – gerne diese Decke o.ä. mit Pheromon Spray (beispw. feliway) einsprühen 
  • Tipp 4: Autofahren und das Bewegen der Kiste trainieren. Viele Katzen haben Angst wenn sich der Untergrund plötzlich bewegt und müssen lernen, dass Ihnen dann nichts passiert.
  • Tipp 5: eine leichte Decke über die Kiste legen, damit Gerüche und Geräusche von draussen etwas gedämpft werden
  • Tipp 6: beim Tierarzt angekommen immer versuchen die Katze erhöht zu stellen und weit weg von Hunden oder anderen Katzen! Auch wenn die Katze Hunde mag, heißt das noch nicht, dass sie es angenehm findet in ihrer Box, wo sie nicht fliehen kann, von fremden Tieren bedrängt zu werden
  • Tipp 7: im Wartezimmer darauf achten getrennt von Hunden zu sitzen. Dafür gibt es oft besonders gekennzeichnete Bereiche wie bei uns: links Katzen; rechts Hunde 😉
  • Tipp 8: im Behandlungsraum versuchen die Katze frei rumlaufen zu lassen (wenn das mit uns abgesprochen wurde) und sie so wenig wie möglich zu bedrängen – keine Katze sollte zu Boden gedrückt und mit Gewalt fixiert werden und das ist bei uns auch kaum je nötig! Der Nackengriff bei der Katze ist ein absolutes No-Go für jeden der Katzen versteht und weiß, dass diese Geste unter Katzen Lebensbedrohung bedeutet! Jede Katze darf bei dieser Maßnahme aggressiv werden, denn das macht man heutzutage einfach nicht mehr!
  • Tipp 9: auch zu Hause sollten Maßnahmen wie festhalten, Augen und Krallen schauen geübt werden, denn wenn die Katze es kennt überall angefasst zu werden, dann fällt dies auch beim Tierarzt leichter
  • Tipp 10: WICHTIG: Katzen sind sehr intelligente Tiere! Auch alte Katzen können lernen und es macht ihnen sogar Saß. Das Schlüsselwort hierbei ist jedoch GEDULD! Bei Katzen funktioniert nichts ohne Geduld, also ran ans Werk und wir versuchen alle die Welt unserer Katzen ein bisschen angenehmer zu gestalten! 

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